Fort McMurray ist am stärksten von den Waldbränden betroffen. | © jasonwoodhead23, [CC-BY-SA-2.0], via Flickr
Fort McMurray ist am stärksten von den Waldbränden betroffen. | © jasonwoodhead23, [CC-BY-SA-2.0], via Flickr

In Kanada brennt der Wald lichterloh

  • Amanda Buol
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In der kanadischen Provinz Alberta wütet zur Zeit einer der grössten Waldbrände in der Geschichte Kanadas. Es wird auf einen Wetterwechsel gehofft. 

Über 1600 Quadratkilometer Wald in der kanadischen Provinz Alberta, in welcher derzeit eine Rekorddürre herrscht, stehen bereits in Flammen. Das entspricht etwa einer Fläche des Kanton Zürichs. Dabei ist das Städtchen Fort McMurray, das von der Ölförderung lebt, am meisten betroffen. Dort mussten bereits 25’000 Menschen in Sicherheit gebracht werden. Laut NZZ sei dies die teuerste Naturkatastrophe in Kanada. Erste Schätzungen des Versicherungsschadens betragen etwa sieben Milliarden amerikanische Dollars.

Zur Zeit kann leicht aufgeatmet werden, denn das Feuer breitete sich übers Wochenende nicht so stark aus, wie es im zuerst befürchtet wurde. Ausserdem gab es in der Nacht auf Montag den erhofften Wetterwechsel und damit ein bisschen Regen. Die 1’500 Feuerwehrmänner konnten dadurch ein wenig verschnaufen, müssen aber immer noch am Ball bleiben. Denn von 29 Brandherden sind zwei immer noch ausser Kontrolle, schreiben die Behörden von Alberta am 9. Mai. Wie die NZZ berichtet, sollen die Löscharbeiten noch Wochen andauern, bis dann endlich sämtliche Feuer eingedämmt seien. Ein Hoffnungsschimmer gibt es: die wichtigsten Einrichtungen, wie Spital oder Aufbereitungsanlage seien vom Feuer verschont geblieben.

Die Tagesschau im Schweizerischen Fernsehen berichtet:

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