In der Thurmündung wird Kies ausgebaggert

  • Redaktion Naturschutz
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Der Kanton Zürich kauft der Gemeinde Flaach für 4.5 Millionen Franken Wald ab, um im Gebiet der Thurmündung die Auenwald-Landschaft zu revitalisieren. Im Zusammenhang mit diesem Vorhaben sollen, aus dem Bereich der Thurmündung rund 70’000 m3 Kiesmaterial ausgebaggert werden, weil der Wasserspiegel rund um die Mündung zu hoch sei.
Der Rheinaubund bringt gegen das Ausbaggern Vorbehalte an. Eine solche Entnahme von Kiesmaterial in einem Auengebiet von nationaler Bedeutung sei ein grosser Eingriff, der sorgfältig geplant werden müsse.
Für die Unterhaltspflicht, also auch für die Baggerung, ist das Kraftwerk Eglisau-Glattfelden zuständig. Es hat im Auftrag des Kantons ein entsprechendes Projekt ausgearbeitet. Noch nicht ganz klar ist der Abtransport des Materials. Die frühere Transportroute führt mitten durch das Auengebiet. Um dieses zu entlasten, muss mittelfristig eine Alternative gesucht werden, um den Lastwagenverkehr an der Aue vorbeizuführen.

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