Petition Importdeklaration

Importierte Tierquälerei soll verboten werden

  • Eliane Küpfer
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Die eidgenössiche Tierschutzgesetzgebung gewährleistet eine minimalste artgerechte Haltung von Nutztieren in der Schweiz. Doch im Ausland existieren Tierschutzvorschriften oft gar nicht oder erreichen den schweizerischen Minimalstandard nicht. Vor allem in der Nutztierhaltung und im Fischfang gibt es grosse Unterschiede in den Haltungsformen sowie den Transport-, Jagd- oder Tötungsvorschriften.

Die Schweiz importiert jedoch grosse Mengen von Fleisch und Fisch sowie deren Erzeugnisse und Zubereitungen, die aus in der Schweiz verbotenen Haltungsweisen stammen. Diese Massenware wird in der Folge ohne Haltungs- und Produktionsinformationen auf dem Verbrauchermarkt zu einem meist ‚günstigen’ Preis angeboten. „Die Verlierer sind in erster Linie die Tiere“, meint Thomas Märki, Präsident der Tierpartei Schweiz (TPS), „aber auch jene Schweizer Produzenten, welche sich an die schweizerische Tierschutzgesetzgebung halten.“

Daher hat die Tierpartei die Petition für eine Deklarationspflicht von Importfleisch und Importfisch aus „tierquälerischer“ Produktion lanciert, die von diversen Tierschutzorganisationen unterstützt wurde, wie Naturschutz.ch berichtete. Über 11’000 Personen haben diese Petition unterstützt und fordern eine Deklarationspflicht solcher Produkte. Die Unterschriften wurden jetzt dem Bundesrat und Parlament übergeben.

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