Am rechten Thunersee-Ufer wurde ein Bär gesichtet (Symbolbild). © Christoph Strässler, [CC-BY-SA-2.0], via Flickr
Am rechten Thunersee-Ufer wurde ein Bär gesichtet (Symbolbild). © Christoph Strässler, [CC-BY-SA-2.0], via Flickr

Im Unterengadin wurde ein Bär gesichtet

  • Amanda Buol
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Bei Strada im Unterengadin ist in der Nacht auf Montag ein Bär beobachtet worden. Seit einem halben Jahr wurde keiner mehr im Graubünden gesehen.

Seit September 2015 wurde kein Bär mehr im Unterengadin beobachtet. Nun sei in der Nacht auf den Montag bei Strada ein Bär gesichtet worden, teilt das Amt für Jagd und Fischerei Graubünden (AJF) mit. So überquerte der Bär die Kantonsstrasse vom Inn herkommend in Richtung Tschlin. Diese Beobachtung wird als glaubwürdig eingestuft, da bereits Ende letzter Woche im Gebiet des Reschenpasses im Südtirol ein Bär gesichtet wurde, der nach Norden wanderte.

Es könnte sich beim Bären um das Männchen M32 handeln, das sich schon früher für längere Zeit im Val Müstair und oberes Vinschgau aufgehalten hatte, vermutet das AJF. Imker und Landwirte wurden bereits informiert.

Seit 2005 werden im Kanton Graubünden immer wieder Bären beobachtet, die aus dem Trentino in die Schweiz gewandert sind. Grundsätzlich sind Bären scheu. Sollte man trotzdem einem begegnen, ist es wichtig Ruhe zu bewahren und Abstand zu halten.

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