Im Osten nichts Neues

  • Nora Kieselbach
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Wie das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI heute mitteilt, sieht man in einer neuen Studie zum AKW Mühleberg keinerlei Handlungsbedarf. Die besagte Fachstudie hatte das österreichische Umweltministerium im Mai zu Fragen der Anlagetechnik des Kernkraftwerks Mühleberg vorgelegt.

In einer Stellungnahme zuhanden des Bundesamts für Energie BFE schreibt das ENSI, die 17 in der Studie enthaltenen Empfehlungen aus Österreich ergäben aus seiner Sicht keinen Handlungsbedarf. Bis Ende Jahr will das ENSI auch noch zu neun weiteren Empfehlungen Stellung nehmen, welche in der 335-seitigen österreichischen Studie figurieren. Die Empfehlungen aus Österreich betreffen nach Angaben des ENSI im Wesentlichen die Themenbereiche Sicherheit vor Erdbeben, vor Hochwasser, die Notstandsysteme und die Störfallbehebung.

Schon jetzt ist aber für das ENSI klar, dass es in diesem Herbst kein Treffen von österreichischen und schweizerischen Atomexperten zum Kernkraftwerk Mühleberg mehr braucht, da das ENSI die in der Studie aufgeworfenen Fragen bereits im Detail schriftlich beantwortet habe. Noch Ende Juli hatte das ENSI ein solches Treffen mit dem österreichischen Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft angekündigt.

Weitere Informationen

Eidgenössisches Nuklearsicherheitsinspektorat ENSI
Bundesamt für Energie BFE

Bild: Roland Zumbühl (Picswiss), Arlesheim [CC-BY-SA-3.0] via Wikimedia Commons

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