Ilisu-Staudamm-Projekt auf der Kippe

  • Redaktion Naturschutz
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Die Schweiz, Deutschland und Österreich erhöhen beim umstrittenen Ilisu-Staudammprojekt den Druck auf die Türkei. Die Exportversicherungen der Länder verschickten eine so genannte Umweltstörungsanzeige. Diese räumt der Türkei eine letzte Nachfrist von 60 Tagen zur Erfüllung der Sozial- und Umwelt-Auflagen ein.
Mit der Versendung der Anzeige ziehen die Exportkreditversicherer die Notbremse. Die türkische Seite sei ihren Verpflichtungen bisher in keiner Weise nachgekommen. Die Exportkreditverträge mit der Türkei für den 1,7 Milliarden Franken teuren Staudamm sehen rund 150 Auflagen für den Schutz von Umwelt, Kulturgütern und der Bevölkerung im Flutungsgebiet vor.

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SF Tagesschau

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