Ilisu-Staudamm: 1500 Betroffene kündigen Asylanträge in der Schweiz an

  • Redaktion Naturschutz
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1500 Bewohner aus dem Gebiet des Ilisu-Staudamms in der Ost-Türkei kündigten am 4. März in Ankara Asylanträge in der Schweiz an. Sie protestieren damit gegen die drohende Überflutung ihrer Heimat. Weil auch die Schweiz mit der Vergabe einer Exportversicherung Mitverantwortung trage für die Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen und ihrer historischen Wurzeln, solle sie die Vertriebenen aufnehmen.
Laut einem Expertenbericht ignorieren zudem die türkischen Behörden Fristen und Auflagen in den Bereichen Umsiedlung, Umwelt und Kulturgüterschutz. Der Bericht wurde im Auftrag der schweizerischen Exportversicherung erstellt und bestätigt die EvB in ihren Befürchtungen. (sb)

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