© United Soybean Board., [CC-BY-SA-2.0], via Flickr
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Hot Spot alpiner Boden                    

  • Cécile Villiger
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Böden bilden die Grundlage für das Wachstum von Pflanzen und Lebensraum von zahlreichen Lebewesen. Am 5. Dezember war internationaler Tag des Bodens. Das Bundesamt für Umwelt hat verschiedene Kurzfilme zusammengestellt um auf die versteckte Leistung des alpinen Bodens hinzuweisen.

Regenwürmer und Asseln kommen zum Vorschein, wenn man ein bisschen in der Erde gräbt. Das sind aber längst nicht alle Tiere. In nur 0.3 Kubikmeter Boden leben 1.6 Billionen Lebewesen, die meisten von blossem Auge nicht sichtbar. Ausserdem speichert der Boden Nährstoffe und stellt sie den Pflanzen zur Verfügung.

In den Bergen ist das Erdreich besonders kostbar. Die Vegetationszeit ist oft sehr kurz, darum entsteht auch nicht viel organisches Material. So ist die Humusschicht nicht sehr dick. Pflanzen müssen sich an die besonderen Lebensbedingungen im Gebirge anpassen und haben verschiedene Strategien entwickelt.

Im Winterhalbjahr sind die Alpenwiesen mit Schnee bedeckt und sie werden vom Skitourismus genutzt. Dies erfordert aber Eingriffen in die Natur. Wie man mit Rasenziegel Natur-schonend einen Sessellift baut zeigt der erste Kurzfilm.

Grünerlen, ein Problembaum im Hochland: Nutzt der Mensch das Land nicht mehr, breitet er sich und die Landschaft verbuscht. Die Biodiversität leidet darunter, viele Pflanzen verschwinden und mit ihnen zahlreiche Tiere. Das Engadiner Schaf soll der Grünerlen-Bestand eindämmen.

Hier könne Sie alle Filme über die verborgenen Leistungen Alpinen Böden schauen.

 

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