Hoffnung für Kiebitz

  • Caroline Nienhuis
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KiebitzDie Schweizerische Vogelwarte Sempach engagiert sich mit Landwirten für einen besseren Bruterfolg des gefährdeten Kiebitzes. Nun beginnen sich die Anstrengungen zu bewähren. Gemäss dem Leiter des Förderprojekts, Luc Schifferli, haben sich die Zahl der Kiebitzpaare im Wauwilermoss, die heute wichtigste Kolonie der Schweiz, mehr als verdoppelt. Das erfolgreiche Projekt beruht auf einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit von Vogelwarte und Landwirten.

Im Wauwilermoos, nördlich von Sursee LU fördert die Vogelwarte zusammen mit Landwirten den Nachwuchs des Kiebitzes, denn der schlechte Bruterfolg ist für den Einbruch der Schweizer Brutpopulation verantwortlich. Heute gibt es noch rund 100 Kiebitz Paare in der Schweiz. Ohne Schutzmassnahmen fallen die meisten Bruten des im Kulturland lebenden Kiebitzs dem Pflug oder den Füchsen zum Opfer. Nester werden durch Markierungen beim Mähen, Pflügen und Eggen geschont und durch Weidezäune von Nesträubern geschützt. Dank den gemeinsamen Anstrengungen schlüpfen drei Viertel der Gelege.

Schweizerische Vogelwarte Medienmitteilung

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