Hochwasserschutz dank Renaturierung bei Geroldswil

  • Redaktion Naturschutz
  • -

Im Vergleich zu anderen Kantonen ist der Kanton Zürich vom jüngsten Hochwasser nur wenig betroffen worden. Auch die Limmat ist nicht im grossen Stil über die Ufer getreten – im renaturierten Abschnitt bei Geroldswil, in dem seit dem 2. September 2005 die Naturschutzverordnung offiziell in Kraft ist, haben die Wassermassen sogar für eine positive Wirkung gesorgt: Weil dich die Limmat in die auf einer Länge von 800 Metern künstlich wiederhergestellten Nebenarme und Mulde ergissen konnte, habe sich nun die für die Entwicklung einer Auenlandschaft notwendigen Seen und Tümpel gebildet. Es sei nun augenfällig, dass die neue Flusslandschaft ein Musterbeispiel für die Eindämmung der Hochwassergefahr darstelle, sagt Fritz Hirt, Leiter der kantonalen Fachstelle für Naturschutz. Das Projekt bei Geroldswil gehört zu den ökologischen Ausgleichsmassnahmen, die das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich EWZ im Zusammenhang mit der Erneuerung des Kraftwerks Wettingen realisiert.

Beitrag kommentieren