© Joris Egger [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons
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Hochstammbäume wieder auf dem aufsteigenden Ast

  • Judith Schärer
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Nachdem über lange Zeit die Anzahl Hochstamm-Feldobstbäume in der Schweiz abgenommen hatte, wurde im letzten Jahr wieder eine Zunahme festgestellt. Dies ist erfreulich, da Hochstamm-Sorten einen wertvollen ökologischen Beitrag für Natur und Landschaft leisten.

Im Jahr 2014 nahm die Anzahl der Hochstammbäume sowie die dafür entrichteten Direktzahlungen im Vergleich zum Vorjahr um 2 Prozent beziehungsweise 45’000 Bäume zu, wie der Landwirtschaftliche Informationsdienst berichtet. Dies ist eine erfreuliche Entwicklung, welche seit dem Jahr 2011 zu beobachten ist. Zuvor hatte über Jahre die Anzahl Hochstamm-Feldobstbäume abgenommen, bis eine Trendwende eingeläutet wurde. Die Hochstamm-Sorten bieten Lebensraum für Tiere wie Vögel, Fledermäuse und Insekten und stellen daher eine wertvolle Aufwertung für Natur und Landschaft dar.

Wie aus dem neuen Agrarbericht hervorgeht, hat der Bund im Jahre 2014 für 2’303’866 Hochstammbäume Direktzahlungen entrichtet. Rund die Hälfte dieser Bäume steht in Bergregionen, nur gerade 300’000 Exemplare finden sich in Talregionen. Eine spannende grafische Darstellung der Ergebnisse finden Sie hier >>

Die Direktzahlungen des Bundes gliedern sich in zwei Qualitätsstufen. Die Qualitätsstufe II wird mit 30 Franken pro Baum entschädigt und beinhaltet strengere Auflagen als die Qualitätsstufe I, bei welcher nur 15 Franken pro Baum vergütet werden. Von den direktzahlungsberechtigten Bäumen entfallen 735’888, also knapp ein Drittel, auf die höhere Qualitätsstufe.

Möchten Sie noch mehr zu Hochstammbäumen erfahren? Informieren Sie sich hier beim Verein „Hochstamm Suisse“ >>

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