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Hirsch-Umsiedlung vorerst gescheitert

  • Redaktion Naturschutz
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rothirsch_pixelioDer Hirsch, der vor kurzem in den Solothurner Jura übersiedelt worden ist, ist in sein angestammtes Gebiet zurückgewandert. Dabei hat er laut BeobachterNatur online überraschend zwei eingezäunte Autobahnen überquert.

Am 21. Januar hatten Wildhüter und Biologen das Tier im Berner Mittelland eingefangen und darauf im Solothurner Jura wieder freigelassen. Jetzt ist der Hirsch in sein angestammtes Gebiet zurückgekehrt – und hat dabei zwei eingezäunte Autobahnen überquert. Das Übersiedlungsprojekt des Bafu und der Kantone Bern und Solothurn ist damit ernsthaft in Frage gestellt: «Aus Sicherheitsgründen wird vorläufig auf die Übersiedlung weiterer Tiere verzichtet», so das Bafu.

Die Behörden hatten das Projekt gestartet, weil sie davon ausgingen, dass Autobahnen für die Tiere unüberwindliche Hindernisse darstellen. Der Hirschbestand breite sich aus, werde jedoch durch die A1 blockiert. Daher entschied man sich, rund ein Dutzend Hirsche einzufangen und im Jura wieder freizulassen.

BeobachterNatur online

Bild: © pixelio.de (www.pixelio.de)

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