Handystrahlung: EU-Umweltagentur warnt vor Hirntumor-Risiko

  • Redaktion Naturschutz
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Erstmals warnt eine europäische Fachbehörde ausdrücklich vor gesundheitlichen Gefahren durch Mobilfunk. Im ARD-Politikmagazin „Report Mainz“ sagte die Direktorin der Europäischen Umweltagentur (EEA: „Handys mögen schwach strahlen, aber es gibt genügend Beweise für Wirkungen auch bei schwacher Strahlung, dass wir jetzt handeln müssen. Es gibt klare Beweise, dass starke Handy-Nutzer, die also ihr Handy etwa 460 Stunden im Jahr genutzt haben und das mehr als 15 Jahre lang, Ausprägungen von Hirntumoren gezeigt haben, wie Gliomen und anderen Arten von Tumoren.“
Die Europäische Umweltagentur bezieht sich dabei auf einen 600-seitigen Bericht der „Bioinitiative Group“, ein Zusammenschluss von Wissenschaftlern, die 2.000 Studien zur Wirkung von Elektromagnetischen Feldern ausgewertet haben. Ein zentrales Ergebnis im Bericht: „Nach mehr als zehn Jahren Handynutzung erhöht sich das Hirntumorrisiko um 20 bis 200 Prozent“. (sb)

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