Greenpeace-Aktion am Bundeshaus für eine bessere Luft

  • Redaktion Naturschutz
  • -

„Auch die Luft braucht neue Frische“, verkündeten gestern drei riesige Banner von Greenpeace an den Gerüsten des in Sanierung befindlichen Bundeshauses. Mit der Aktion protestierte Greenpeace gegen die „viel zu lasche Gesundheits- und Klima-Politik“. Seit Jahren stagniere die Luftverschmutzung auf einem gesetzeswidrig hohen Niveau. Besonders betroffen seien die Ballungsgebiete, wo der ständig wachsende Strassenverkehr Hauptverursacher der unverantwortlichen Situation sei. Die Folgen seien gravierend: Die Gesundheit von Hunderttausenden sei gefährdet.
An der Gesetzesgrundlage fehle es nicht. „Seit über 20 Jahren existiert eine fortschrittliche Luftreinhalteverordnung, dessen Einhaltung Gesundheitsschäden weitgehend ausschliessen würde. Die gesetzlich verankerten Grenzwerte wurden jedoch in keinem Jahr eingehalten. Substantielle Besserungen sind in den nächsten 15 Jahren ohne zusätzliche Massnahmen nicht in Sicht.“ (sb)

Links zum Beitrag
Greenpeace

Beitrag kommentieren