Goldene Zukunft für Elektrofahrzeuge

  • Monika Jung
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ElektroautoLange schon ist sie angekündet, die neue, elektrische Autozukunft. Nun ist es laut Beobachter Natur soweit: Auf Ende Jahr sollen die ersten in Grossserie produzierten Elektrofahrzeuge im Schaufenster stehen. Verschiedene Anbieter stehen in den Startlöchern: Peugeot, Mitsubishi und Opel wollen im Verlauf des nächsten Jahres umweltbewusste Autofahrer mit ihren Elektroautos beglücken. Ökologisch sollen sie sein, aber auch teuer. Sowohl der iMiev von Mitsubishi als auch der iOn von Peugeot kosten 46’000 Franken. Die innovative Firma Kamoo Elektra aus Schlieren ZH setzt gegenüber den Neuankündigungen auf bewährte Fahrzeuge wie Renault Twingo oder Fiat Panda – mit Strommotor. Die Kamoo-Modelle sind konkurrenzfähig und sofort lieferbar.

Marktstudien sagen den Stromern eine goldene Zukunft voraus. Bereits in zehn Jahren soll die Hälfte aller Neuwagen einen Elektroantrieb besitzen, schreibt Beobachter Natur. Heute sind in der Schweiz gerade mal 600 strombetriebene Fahrzeuge unterwegs.

Weil sie umweltfreundlich und sparsam sind, eignen sich Elektrofahrzeuge Natur hervorragend für Pendler. Wilfried Blum, Präsident des Elektromobil-Clubs der Schweiz (ECS) sieht vor allem dort eine grosse Chance für Elektrofahrzeuge, wo regelmässig eine planbare nicht allzu lange Strecke befahren wird. Die Vorteile von Elektroautos, wie Emissionsfreiheit, kein Lärm, automatisches Abstellen und Energierückgewinnung beim Stillstand, kommen vor allem in Ballungszentren mit Stop-and-go-Verkehr zur Geltung. Elektroautos sind jedoch nicht für alles und jeden geeignet, bei grossen Kilomterleistungen oder hohen Nutzlasten wird es schwierig. Es gibt noch andere Einschränkungen, für effiziente Ladezeiten sind beispielsweise Anpassungen an den Steckdosen nötig. Trotzdem sind Elektroautos gemäss Beobachter Natur im Unterhalt konkurrenzlos günstig.

Artikel Beobachter Natur

Elektromobil-Club der Schweiz

Foto: G. Strebel

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