Greenpeace Giftschlamm

Giftschlamm Analyse

  • Caroline Nienhuis
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Greenpeace GiftschlammAus der Aluminiumfabrik MAL AG im Westen Ungarns fliesst seit dem 4. Oktober 2010 giftiger Rotschlamm in die Umwelt. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat am Tag nach der Katastrophe im Ort Kolontar Schlammproben gezogen. An einer Pressekonferenz hat Greenpeace die Analyse-Ergebnisse der gezogenen Rotschlamm-Proben präsentiert. Die dabei gefundenen Werte für Arsen, Quecksilber und Chrom sind überraschend hoch. Vor allem die Arsen-Konzentration beträgt circa das Doppelte der üblichen Konzentrationen in Rotschlamm. Laut Greenpeace-Chemiker, Herwig Schuster, stellen diese Schadstoffmengen ein zusätzliches langfristiges Risiko für die Ökosysteme und das Trinkwasser dar. Greenpeace kritisiert die ungarische Regierung, welche die Giftigkeit des Schlamms den Opfern und der Öffentlichkeit verschweigen wollte.

Greenpeace

Bild: Greenpeace

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