Wakeboarden und andere sportliche Betätigungen werden immer beliebter. | © Stefan Eissing, [CC-BY-SA-2.0], via Flickr
Wakeboarden und andere sportliche Betätigungen werden immer beliebter. | © Stefan Eissing, [CC-BY-SA-2.0], via Flickr

Gewässer sind keine Spielplätze      

  • Amanda Buol
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Sommerzeit ist Badezeit. Das Badevergnügen wird in der Schweiz jedoch zunehmend durch dominante Freizeitnutzungen gestört – die Flüsse und Seen verkommen zum Spielplatz. Die Stiftung Landschaftsschutz ist besorgt über den zunehmenden Erholungsdruck auf die Schweizer Gewässer.

In den letzten Jahren haben die Freizeitangebote auf Schweizer Gewässer stark zugenommen, schreibt Stiftung Landschaftsschutz. So werden immer mehr Jetboote auf Seen in Betrieb genommen oder Wasserskilifte aufgestellt. Welche Auswirkung die neuen Freizeitangebote auf die Natur hat, ist unklar.

Die beiden Beispiele verdeutlichen den Wildwuchs an schnellen und lauten Nutzungen auf den Schweizer Gewässer und den steigenden Erholungsdruck, so Stiftung Landschaftsschutz. Sowohl die Jetboote wie auch die Wasserskilifte führen zu einer grossen Beeinträchtigung für Viele und bieten Spass für Wenige.

Seen und Flüsse sind wichtige Erholungsgebiete mit hoher Aufenthaltsqualität, so Stiftung Landschaftsschutz. Der Mensch fühle sich zum Wasser hingezogen. Gewässer sind Orte für vielfältige ästhetische Erlebnisse, ermöglichen Naturbeobachtungen und strahlen Ruhe aus. Durch die zunehmenden lauten und schnellen Nutzungen verkommen die Schweizer Gewässer aber zum Spielplatz. Die Stiftung Landschaftsschutz setze sich für die Erholungsqualitäten der Seen- und Flusslandschaften und das stille Erlebnis am Wasser ein. Die Gewässer seien auch ohne schnelle Boote und Wasserskilifte Spektakel genug!

1 Kommentar

  • J. Schmid

    Bönigen/Interlaken, Wasserflugzeuge über dem Brienzersee, was soll das ?

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