Gesetzesentwurf zur Kompensationspflicht von Gaskombikraftwerken verabschiedet

  • Redaktion Naturschutz
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Der Bundesrat hat einen Gesetzesentwurf gutgeheissen, der die Kompensationspflicht für CO2-Emissionen von Gaskombikraftwerken regelt. Um die Interessenkonflikte zwischen Versorgungssicherheit und Klimaschutz zu entschärfen, soll die Kompensationsleistung zur Hälfte im Ausland erbracht werden dürfen.
Die Schweizerische Energie-Stiftung SES schreibt dazu, dass mit der Reduktion der Inland-Kompensationsleistung für Gaskombikraftwerke von 70 auf 50 Prozent ihrer Auffassung nach weder der Versorgungssicherheit noch dem Klima gedient ist.Die SES fordert daher das Parlament auf, den Gesetzesentwurf massiv zu verbessern. „Falls es wider jeder Vernunft in der Schweiz zu Baugesuchen für Gaskombikraftwerke kommen sollte, muss die Kompensation zu 100 Prozent im Inland stattfinden und darf es keinerlei Ausnahmen an der Verpflichtung zur Abwärmenutzung geben“, schreibt die SES.

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