Gentechversuche: BAFU prüft, ob alle Auflagen erfüllt sind

  • Redaktion Naturschutz
  • -

Am 3. September 2007 hat das Bundesamt für Umwelt BAFU Freisetzungsversuche mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO) in Pully (VD) und in Zürich unter Auflagen bewilligt. Erst wenn diese Auflagen erfüllt sind, können die Gesuchsteller (Universität Zürich und ETH Zürich) gentechnisch veränderten Weizen aussäen. Eine Auflage war, dass die Gesuchsteller bis am 31. Dezember 2007 zusätzliche Informationen liefern mussten. Diese Unterlagen sind nun fristgerecht vor dem 31. Dezember 2007 beim BAFU eingetroffen.
Das BAFU wird die Unterlagen unter Berücksichtigung der eingegangenen Stellungnahmen prüfen und voraussichtlich bis Mitte Februar einen Entscheid fällen. Fällt diese Prüfung positiv aus, können die Gesuchsteller in Zürich wie geplant den gentechnisch veränderten Weizen aussäen. Dies, weil in Zürich keine Beschwerde gegen den BAFU-Entscheid eingegangen ist. Die Aussaat ist je nach Witterungsbedingungen vorgesehen zwischen Anfang März und Mitte April.
Gegen den Versuch in Pully hingegen ist beim Bundesverwaltungsgericht eine Beschwerde hängig. Diese hat aufschiebende Wirkung. Vor dem Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts kann in Pully demnach nicht ausgesät werden. (sb)

Links zum Beitrag
BAFU

Beitrag kommentieren