Gentech-Gift im Blut von Babys

  • Dominique Haiden
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Mais Feld WegLaut einer Studie der kanadischen Universität Sherbrook in Quebec haben Forscher das in gentechnisch verändertem Mais vorkommende Bt-Toxin im Blut von schwangeren Frauen und Neugeborenen festgestellt. Dies berichtet die Limmattaler Zeitung am 31. Mai 2011. Bislang wurde von der Gentech-Industrie behauptet, dass Bt-Toxin für die Gesundheit unbedenklich sei, da es im Verdauungstrakt vollständig abgebaut werde und darum nicht in den menschlichen Organismus gelangen könne. Die von den Gentech-Konzernen unabhängige kanadische Studie widerlegt diese Behauptung nun.

„Diese Studie bestätigt unsere schlimmsten Befürchtungen“, sagt Yves Zenger von Greenpeace gegenüber der Limmattaler Zeitung. Die Studie zeige, dass die Gentech-Konzerne das Risiko von gentechnischen veränderten Lebensmitteln jahrelang heruntergespielt habe.

Trotz der neuen Erkenntnisse wiegelt Syngenta weiter ab. „Die Studie sagt nichts aus über die Herkunft des Bt-Toxins. Es muss nicht von einer genetisch veränderten Pflanze stammen“, so Michael Isaac, Mediensprecher von Syngenta zur Limmattaler Zeitung.

Wie gefährlich Bt-Toxin wirklich für die menschliche Gesundheit ist geht aus der Studie nicht hervor aber allein die Tatsche, dass es in den menschlichen Organismus gelangen kann gib Anlass zur Sorge. Es zeigt wie gross das Risiko ist, dass von gentechnisch veränderten Lebensmittel ausgehen kann und dass die Öffentlichkeit von der Gentech-Lobby nach wie vor falsch und ungenügend informiert wird.

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Limmattaler Zeitung

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