Fracking

Gemeinsam gegen Fracking-Pläne im Bodenseeraum

  • Nicole Wabersky
  • -

Grüne SpitzenvertreterInnen aus Deutschland, der Schweiz, Luxemburg, Liechtenstein und Österreich haben sich auf der 2. Grünen Bodenseekonferenz in Bregenz gemeinsam gegen Fracking-Pläne in Europa und für eine Beschleunigung der Grünen Energiewende ausgesprochen.

Fünf Millionen Menschen beziehen ihr Trinkwasser aus dem Bodensee. Es ist qualitativ hochstehendes Wasser, das gefährdet ist: Aufgrund vermuteter Schiefergasvorkommen in der Gegend nördlich des Sees, könnte Fracking im Bodenseeraum bald Realität werden. Die Grünen aus allen Anrainerstaaten des Bodensees bekämpfen solche Vorhaben, bei denen mit einem gefährlichen Giftcocktail in grossen Tiefen Erdgas gefördert werden soll.

Auf Druck vieler Staaten macht die EU den Weg frei für Fracking. Das geplante Freihandelsabkommen zwischen USA und der EU (TTIP) droht ebenfalls, bestehende Umweltstandards zu unterlaufen und so Fracking Tür und Tor zu öffnen. Doch auch in der Schweiz suchen Konzerne nach Schiefergas.

Für die Co-Präsidentin der Grünen Schweiz, Regula Rytz ist klar:

„Wir wollen uns nicht dem Risiko vergifteten Trinkwassers aussetzen.“

Darum setzen sich die Grünen überall in der Schweiz gemeinsam mit der Bevölkerung und den Instrumenten der direkten Demokratie für eine Energiewende ohne Fracking ein, sagte Rytz an der Bodenseekonferenz der Grünen in Bregenz.

Weitere Informationen

Beitrag kommentieren