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Gemeinsam für energieeffiziente Städte!

  • Nicole Wabersky
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Der WWF Schweiz hat anlässlich der Earth Hour, welche am 29. März 2014 stattfindet, eine neue Aktion lanciert. Diese Aktion soll nicht nur auf die Stromverschwendung bei den öffentlichen Beleuchtungen aufmerksam machen, sondern auch die Bevölkerung dazu aufrufen, sich bei der eigenen Gemeinde für mehr Stromeffizienz einzusetzen. Dafür wurden bei ausgewählten Gemeinden neue Ortstafeln montiert, wodurch z.B. Zug zu Verzug und Spiez zu Spitze wurden. Die neue Namensgebung lässt direkt darauf schließen, ob die Gemeinde energieeffizient ist oder nicht.

Die Unterschiede zwischen den Gemeinden sind enorm, wie die WWF-Umfrage zeigt: Die ineffizientesten Gemeinden brauchen pro Straßenkilometer fünf bis zehn Mal so viel Energie wie die besten ähnlicher Größe. Von den 20 größten Städten schneiden St.Gallen, Uster und Köniz top ab, während Genf, Vernier und Sitten die Öffentlichkeit über ihren Stromverbrauch lieber im Ungewissen lassen.

Für die Straßenbeleuchtung wird in den Gemeinden Strom für 150 Millionen Franken verbraucht, was in Anbetracht der Energiewende keine Ausreden mehr zu lasse, wie Mirjam Gasser, Projektleiterin beim WWF Schweiz klarstellt. Reduzierbar wäre dieser starke Stromverbrauch um bis zu zwei Drittel, wenn konsequent neueste Technik verwendet werden würde.

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WWF Schweiz

Bild: Ikiwaner (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

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