Geflügelpest und Tierfabriken

  • Redaktion Naturschutz
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Vertreter des Schweizer Tierschutzes STS protestierten vor dem Bundeshaus gegen die Hühnerquälerei. Der STS fordert ein konsequentes und nachhaltiges Importverbot für Produkte aus tierschutzwidriger Haltung und kritisiert die bundesrätliche Förderung der Tierfabriken in der Schweiz.

Die Fernsehberichte der letzten Wochen haben der Schweizer Konsumentenschaft drastisch vor Augen geführt, unter welch tierschutzwidrigen Bedingungen die Masthühner im Fernen Osten gehalten werden. Auch die improvisierten und brutal ausgeführten Notschlachtungen haben hierzulande viele Menschen schockiert. Die im Fernen Osten mit Regelmässigkeit wiederkehrenden Gesundheits- und Lebensmittelskandale seien nicht zuletzt auf die tierschutzwidrige Massentierhaltung zurückzuführen, erklärte STS-Geschäftsführer Hansueli Huber.

Der Schweizer Tierschutz STS fordert den Bundesrat auf, nicht nur ein temporäres sondern ein konsequentes und nachhaltiges Importverbot für Produkte aus tierquälerischer Haltung auszusprechen. Der Schweizer Tierschutz fordert den Bundesrat im offenen Brief zudem auf, sich im Rahmen der anstehenden WTO-Verhandlungen für eine bäuerliche, tierfreundliche Produktion in den Schwellen- und Entwicklungsländern stark zu machen.

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