© Leo-setä [CC-BY-SA-3.0], via flickr
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Gebirgslandeplätze: neues Konzept in die Anhörung geschickt

  • Roman Vonwil
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Vor einigen Monaten hat der Bundesrat beschlossen, ein Netz von höchstens 40 Gebirgslandeplätzen (GLP) zu definieren. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL schlägt zu diesem Zweck eine Änderung des Konzepts Gebirgslandeplätze und der VIL (Verordnung über die Infrastruktur der Luftfahrt) sowie die Aufhebung der beiden Landeplätze Rosenegg-West und Gumm im Kanton Bern vor.

Im Mai 2014 hat der Bundesrat beschlossen, die Höchstzahl der Gebirgslandeplätze (GLP) von heute 48 auf deren 40 zu verringern. In der Schweiz werden gegenwärtig 42 GLP für Helikopter und Flächenflugzeuge betrieben. Zwei davon sollen aufgehoben werden, nämlich die Plätze Rosenegg-West und Gumm im Kanton Bern. Die verbleibenden GLP können weiterhin im bisherigen Umfang von der Helikopterindustrie genutzt werden.

Die Auswahl der aufzuhebenden Plätze erfolgte gemeinsam mit den übrigen betroffenen Bundesämtern. Laut dem Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL ist sie das Ergebnis einer Interessensabwägung zwischen den Zielen des Natur-, Landschafts- und Wildtierschutzes auf der einen und den Anliegen der Flugausbildung und des Flugtrainings auf der anderen Seite. Die bereits früher festgelegten Grundsätze für das Heliskiing und für Wildruhezonen würden durch diese konzeptuellen Anpassungen des Sachplans Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) nicht in Frage gestellt.

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