Gebäudeprogramm, Haus, Hausdach

Gebäudeprogramm bis 2015 verlängert

  • Nora Kieselbach
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Wie die Bundesverwaltung mitteilt, ist das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen ein grosser Erfolg. Das Problem dabei: Die für die ersten fünf Jahre (2010-2014) vom Bund bereit gestellten finanziellen Mittel werden bereits Ende Oktober 2012 ausgeschöpft sein. Die zuständige Bundesrätin Doris Leuthard und die Vertreter der Konferenz der kantonalen Energiedirektoren (EnDK) sind darum übereingekommen, die Vereinbarung um ein Jahr zu verlängern.

Seit Anfang 2010 werden im Rahmen des Gebäudeprogramms energieeffiziente Sanierungen und erneuerbare Energien gefördert (naturschutz.ch berichtete). Offenbar mit so grossem Erfolg, dass die eigentlich für die ersten fünf Jahre des Programms (bis 2014) vorgesehenen finanziellen Mittel bereits Ende Oktober 2012 ausgeschöpft sein werden. „Versorgt“ wird das Gebäudeprogramm aus einem Teil der Einnahmen aus der CO2-Abgabe von Brennstoffen.

Nun wurde vereinbart, dass der Vertrag zwischen dem Bund und den Kantonen, der die Umsetzung des Gebäudeprogramms regelt, um ein Jahr bis Ende 2015 verlängert wird; ein Teil der Einnahmen der CO2-Abgabe wird folglich weiterhin für das Programm verwendet. Sofern sie die Kriterien erfüllen, können Projekte zur energetischen Sanierung von Gebäuden damit ohne Unterbruch die Zusage für eine Unterstützung erhalten – und das Gebäudeprogramm leistet weiterhin seinen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele 2020.

Zudem soll eine Arbeitsgruppe bis Mitte 2013 festlegen, wie sich das Gebäudeprogramm ab 2016 entwickeln soll. Die Arbeitsgruppe wird bis Mitte nächstes Jahr die künftige Höhe der CO2-Abgabe (ab dem 1. Januar 2014) und damit den Ertrag zugunsten des Gebäudeprogramms sowie die Ergebnisse der Vernehmlassung zur Energiestrategie 2050 (Entwicklung des Gebäudeprogramms) kennen.

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Bild: © 2010 Konferenz Kantonaler Energiedirektoren

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