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Gebäudeprogramm aufgestockt

  • Silvan Kaufmann
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stadtDas Gebäudeprogramm der Stiftung Klimarappen wird durch die Kantone Aargau, Bern, Freiburg, Luzern, Neuenburg, St. Gallen, Waadt, Wallis und Zürich aufgestockt. Die Aktion ist im Rahmen der Konjunkturförderung auf das Jahr 2009 begrenzt. Hauseigentümer profitieren durch die Zusammenarbeit noch mehr.

Die Kantone Aargau, Bern, Freiburg, Luzern, Neuenburg, St. Gallen, Waadt, Wallis und Zürich spannen mit der Stiftung Klimarappen zusammen. Das bis Ende 2009 laufende Gebäudeprogramm wird gemeinsam gestärkt und erweitert. Zum einen werden in diesen Kantonen die pro Projekt gesprochenen Förderbeiträge des Gebäudeprogramms um einen festen Prozentsatz erhöht (siehe Tabelle). Zum anderen unterstützen alle genannten Kantone ausser dem Kanton Waadt die Erneuerung von Gebäuden nach den Anforderungen des Gebäudeprogramms auch bei nicht fossil beheizten Gebäuden mit einem gleich hohen Betrag wie bei fossil beheizten Gebäuden. 

Hintergrund der Zusammenarbeit sind die für 2009 im Rahmen der Konjunkturförderung gesprochenen Mittel im Umfang von 80 Millionen Franken des Bundesparlaments. Die Mittel sind primär für die energetische Erneuerung von Gebäuden vorgesehen. Durch die Zusammenarbeit der Kantone mit der Stiftung Klimarappen kann ein grosser Teil der verfügbaren Bundesmittel zielgerichtet beansprucht werden. Zudem können bestehende Strukturen und die Erfahrung der Stiftung Klimarappen effizient genutzt und dadurch Doppelspurigkeiten vermieden werden. 

Am Ablauf zur Gesuchseinreichung für ein Gebäude in einem der beteiligten Kantone ändert sich nichts. Alle Anträge werden weiterhin vom Bearbeitungszentrum der Stiftung Klimarappen geprüft. Die Stiftung Klimarappen und die Kantone versenden Förderzusagen separat. Der Baubeginn darf wie gewohnt erst nach Erhalt der Förderzusage erfolgen. Besondere Bestimmungen in einzelnen Kantonen sind unter www.stiftungklimarappen.ch aufgeführt. 

Das Gebäudeprogramm der Stiftung Klimarappen hat per Ende April 2009 4310 Projekte unter Vertrag, 2124 davon sind bereits abgeschlossen. Die CO2-Reduktion der Projekte unter Vertrag beträgt 168’811 Tonnen. Das Gebäudeprogramm der Stiftung Klimarappen ist bis 31. Dezember 2009 begrenzt.

Medienmitteilung 
Stiftung Klimarappen

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