Freisetzung von Organismen und Umgang mit gebietsfremden Arten wird neu geregelt

  • Redaktion Naturschutz
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Der Bundesrat hat heute die revidierte Freisetzungsverordnung auf den 1. Oktober 2008 in Kraft gesetzt. Die Revision war nötig aufgrund der neuen, strengeren Rechtsgrundlagen des Gentechnik- und des Umweltschutzgesetzes für den Umgang mit gentechnisch veränderten und krankheitserregenden Organismen.

Geregelt wird in der überarbeiteten Verordnung neu auch der Umgang mit gebietsfremden Pflanzen und Tieren, um die Verdrängung einheimischer Arten einzudämmen. Folgende Pflanzen- und Tierarten gelten als invasiv und dürfen gemäss revidierter Freisetzungsverordnung nicht in Verkehr gebrachtimportiert und verkauft werden:

Aufrechte Ambrosie (Ambrosia artemisiifolia)
Nadelkraut (Crassula helmsii)
Nuttalls Wasserpest (Elodea nuttalli)
Riesenbärenklau (Heracleum mantegazzianum)
Grosser Wassernabel (Hydrocotyle ranunculoides)
Drüsiges Springkraut (Impatiens glandulifera)
Südamerikanische Heusenkräuter (Ludwigia spp.)
Asiatische Staudenknöteriche inkl. Hybride (Reynoutria spp.)
Essigbaum (Rhus typhina)
Schmalblättriges Greiskraut (Senecio inaequidens)
Amerikanische Goldruten inkl. Hybride (Solidago spp.)
Asiatischer Marienkäfer (Harmonia axyridis)
Rotwangen-Schmuckschildkröte (Trachemys scripta elegans)
Amerikanischer Ochsenfrosch (Rana catesbeiana)

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