Freilandexperiment „Mensch + Mobilfunk“

  • Redaktion Naturschutz
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Obwohl sich die Hinweise verdichten, dass hochfrequente Mobilfunkstrahlung biologische Schädigungen bereits unterhalb der geltenden Grenzwerte fördern, bleiben die Betreiber von Mobilfunksendeanlagen den Beweis der Unschädlichkeit ihrer Technik schuldig. Auf der anderen Seite wird von Bürgern und Kritikern gefordert, die Schädlichkeit zu beweisen. Dies widerspreche in politisch unverantwortlicher Weise jeglichen Regeln der Gesundheitsvorsorge und Emissionsschutzrichtlinien.
Die gültigen Grenzwerte basieren auf veralteten wissenschaftlichen Erkenntnissen und schützen daher kaum vor gesundheitlichen Risiken der Mobilfunktechnologie. Internationale Baubiologen haben aus den tausendfach überprüften Erfahrungen Zielwerte für maximale Strahlenimmissionen erarbeitet, die dringlich auch politisch unterstützt werden sollten. Neben Mobilfunkanlagen gilt dies auch für private, schnurlose Telefone.
Auswirkungen der Mobilfunktechnologie auf den menschlichen Organismus sind nicht eingebildet. Neben zahlreichen unabhängigen Studien zu biologischen Wirkmechanismen der hochfrequenten elektromagnetischen Strahlen legt auch die zunehmende Anzahl negativer Einzelerfahrungen mit Mobilfunkstrahlung unterhalb der Grenzwerte die Schädlichkeit von Mobilfunk nahe. Wirkliche Vorsorge ist daher angebracht.

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