Freiland-Experimente mit Gentech-Pflanzen bewilligt – Greenpeace empört

  • Redaktion Naturschutz
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Das Bundesamt für Umwelt BAFU hat drei Freisetzungsversuche mit gentechnisch veränderten Pflanzen der Universität Zürich und der ETH Zürich mit strengen Auflagen bewilligt. Die Versuche sollen von 2008 bis 2010 in Zürich-Reckenholz sowie in Pully bei Lausanne durchgeführt werden.
Greenpeace ist empört über den Entscheid des Bafu. Die Bewilligung habe das Bundesamt erteilt, obwohl in den vorliegenden Versuchsanordnungen wichtige Resultate zur Einschätzung möglicher negativer Auswirkungen auf andere Lebewesen fehlten, schreibt die Organisation. Greenpeace prüft in den nächsten Wochen die Argumente der Bewilligungsbehörde und lotet Möglichkeiten aus, wie die Gentech-Aussaat bekämpft werden kann.
Auch Pro Natura protestiert: „Die Auflagen des Bundesamtes für Umwelt BAFU für die Freisetzungsversuche mit Gentech-Weizen sind weder streng noch genügend. Pro Natura lehnt unter diesen Umständen Versuche mit Kulturweizen ausserhalb von Gewächshäusern ab.“ (sb)

Links zum Beitrag
Greenpeace
BAFU
Pro Natura (PDF)

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