Forschungsprojekt zum Handel mit GVO-Produkten

  • Redaktion Naturschutz
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Gegenwärtig sind zwei internationale Rechtssysteme in Kraft, die den Handel mit GVO-Produkten regulieren: dasjenige der WTO und dasjenige des Cartagena-Protokolls über die biologische Sicherheit. Während die Welthandelsorganisation (WTO) den freien Handel zu erleichtern wünscht, will das Protokoll diesen sicherer machen und ihn – falls aus ökologischen und gesundheitlichen Gründen notwendig – auch einschränken. Bisher haben 70 Staaten, darunter die Schweiz, das Cartagena-Protokoll ratifiziert. An einer Lösung zur einheitlichen Regulierung arbeitet momentan ein Genfer Forschungsteam aus dem Bereich des internationalen öffentlichen Rechts. Sie halten es für äusserst wichtig, dass Verfahren zur Risikoevaluation erarbeitet und international anerkannte Normen definiert werden. Mit ihrem Ansatz bewegen sich die Forschenden an der Schnittstelle zwischen Handelsinteressen sowie ökologischen und gesundheitlichen Anliegen.

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