Forschung für die Energiezukunft

  • Dominique Haiden
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energieDie Eidgenössische Energieforschungskommission (CORE) hat das Energieforschungskonzept des Bundes für die Jahre 2013–2016 weiter konkretisiert. Dies geht aus ihrem Jahresbericht 2010 hervor. Die Energieforschung der öffentlichen Hand soll sich demnach neu auf vier strategische Themen konzentrieren: Wohnen und Arbeiten der Zukunft, Mobilität der Zukunft, Energiesysteme der Zukunft und Prozesse der Zukunft.

Von dem neu strukturierten Energieforschungskonzept verspricht sich die CORE eine bessere Fokussierung der Forschungsgelder und eine stärkere Vernetzung durch technologieübergreifende Projekte. Für alle vier Themen wurden mittel- und langfristige Forschungsziele festgelegt. Daraus werden konkrete Ziele für die Periode 2013-2016 abgeleitet.

Wohnen und Arbeiten der Zukunft umfasst Forschungsarbeiten zu Technologien und Konzepten über Energiebedarf, Energieumwandlung, Energienutzung sowie die dezentrale, erneuerbare Energieproduktion im Gebäudebereich.
Mobilität der Zukunft richtet die Forschung aus auf Energieeffizienz und Umweltfreundlichkeit von Motoren, Antrieben, Fahrzeug- und Verkehrssystemen, die Energieversorgung der Mobilität, die Verfügbarkeit von Treibstoffen und das Nutzerverhalten im privaten und öffentlichen Verkehr.
Energiesysteme der Zukunft beinhalten Forschungsarbeiten von der Energiequelle bis zum Endverbraucher. Dazu gehören die Umwandlung der Primärenergie, die Übertragung, Speicherung und Verteilung oder auch Sicherheitsaspekte der heutigen und zukünftigen Technologien.
Prozesse der Zukunft müssen ressourcenschonender werden. Die Forschung der öffentlichen Hand soll dazu beitragen, dass Prozesse in der Industrie, im Dienstleistungssektor oder in der Landwirtschaft ökologischer und ökonomischer werden.

Weitere Informationen

Bundesamt für Energie (BFE)

Eidg. Energieforschungskommission (CORE)

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