Bild: EXXON VALDEZ Oil Spill Trustee Council. (NOAA Photo Library: line1567) [CC-BY-2.0], via Wikimedia Commons
Bild: EXXON VALDEZ Oil Spill Trustee Council. (NOAA Photo Library: line1567) [CC-BY-2.0], via Wikimedia Commons

Folgen der Ölkatastrophe noch heute sichtbar

  • Nicole Wabersky
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Mittlerweile sind 25 Jahre seit der Ölkatastrophe im Golf von Alaska vergangen. Seinerzeit lief der Tanker Exxon Valdez auf ein Riff auf und rund 40’000 Tonnen Rohöl liefen aus. Dadurch wurden laut WWF Deutschland um die 2000 Kilometer Küste verseucht. Unzählige Tiere verendeten qualvoll.

Der WWF fordert, dass diverse Schutzzonen errichtet werden. Denn wie Stephan Lutter vom WWF Deutschland sagt: „Das Risiko eines neuen Unfalls steigt, angesichts des Runs auf die Bodenschätze in immer schwieriger zugänglichen Regionen“. Tiefe Temperaturen, starker Wellengang und der lange arktische Winter würden Massnahmen wie Aufräumarbeiten stark erschweren bis unmöglich machen.

Hierzu hat Greenpeace eine Protestaktion gegen Ölbohrungen seitens Exxon in der Arktis beim norwegischen Ølen gestartet. Durchgeführt von 14 Aktivisten, wobei fünf von ihnen ein Banner mit der Aufschrift „No Exxon Valdez in the Russian Arctic“ an der Plattform gehisst haben.

Trotz der vergangen Zeit sind die Auswirkungen der Ölkatastrophe noch erkennbar. Das Rohöl baut sich nur langsam ab und Reste dessen sind noch auffindbar. Der Bestand an Vögeln und Heringen ist seinerzeit nicht nur drastisch gesunken, sondern haben sich bis heute noch nicht erholt. Dennoch gibt es laut WWF Deutschland einen kleinen Hoffnungsschimmer. Die Population der Seeotter hat sich nämlich etwas erholt.

Protestaktion Greenpeace

 

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