Feuerbrand in der Waadt

  • Barbara Darani
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70 Infektionsherde der Bakterienkrankheit Feuerbrand sind seit Mittel Juli im Kanton Waadt entdeckt worden. Noch wird versucht, die Seuche durch Ausreissen der befallenen Pflanzen zu bekämpfen.

Vor allem die Zierpflanzenart Cotoneaster in Gärten und Parkanlagen an den Hängen des Genfersees sei bisher befallen worden, zitiert die Nachrichtenagentur SDA eine Meldung der Waadtländer Behörden. Die immergrünen Sträucher werden ausgerissen. Damit bleibt der Kanton vorläufig in der Kategorie „Schutzzone“, in der mit grossem Aufwand in Ausreissaktionen versucht wird, den Feurebrand abzuhalten.

Ende der Achzigerjahre ist die hoch ansteckende Pflanzenkrankheit erstmals in der Ostschweiz aufgetreten und hat sich nach und nach in der ganzen Schweiz verbreitet. Das Waadtländer Amt für Landwirtschaft forderte im Communiqué zu grosser Vorsicht auf. Das Amt empfiehlt insbesondere, auch nicht befallene Cotoneaster auszureissen. Wegen ihrer Anfälligkeit für Feuerbrand ist in der Schweiz Zucht und Verkauf der Pflanze seit 2002 verboten.

lid.ch

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