Die stolze Faultier-Mutter mit ihrem Jungen | © Papiliorama
Die stolze Faultier-Mutter mit ihrem Jungen | © Papiliorama

Faultier-Nachwuchs im Papiliorama

  • Amanda Buol
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Eine der Faultiergruppen im Papiliorama in Kerzers hat Nachwuchs bekommen. Bereits zum dritten Mal hat das Weibchen dieser Gruppe ein Junges zur Welt gebracht. Damit ist die Faultier-Population im Nocturama auf sechs Tiere angewachsen.

Im Papiliorama in Kerzers hat die siebenjährige Faultier-Mutter unlängst ihr drittes Junges zur Welt gebracht. Besucher haben gute Chancen, die Mutter mit ihrem acht Wochen alten Baby bei Streifzügen unter der Nocturama-Kuppel zu beobachten. Noch trägt sie zwar ihren Nachwuchs immer auf ihrem Bauch, hat dabei aber keine Angst, sich auch in der Nähe von Menschen zu bewegen. Anfassen darf man das Muttertier aber auf keinen Fall, denn es kann stark zubeissen, um ihr Junges zu schützen.

Das Faultier-Baby ist Mitte Juni geboren worden. Ob es ein Junge oder ein Mädchen ist, wissen die Verantwortlichen im Papiliorama aber noch nicht. Sie werden das jüngste Faultier erst später genauer untersuchen und lassen es im Moment bei seiner Mutter. Die Tiere im Papiliorama gehören zur Gattung der Zweifinger-Faultiere, die bis zu 85 Zentimeter lang und zwischen sieben und acht Kilogramm schwer werden können. Junge Faultiere bleiben rund sechs Monate auf dem Bauch ihrer Mutter. Das Faultier-Junge wird sich also erst gegen Ende Jahr von seiner Mutter lösen.

Im Nocturama leben zur Zeit sechs Faultiere. In einem Bereich leben die Mutter mit ihrem gesunden Jungtier und dessen Vater. Drei weitere Faultiere haben ihr Revier auf der Insel in der Mitte der Nocturama-Kuppel. Die Anzahl Faultiere im Nocturama variiert aufgrund von Weggaben oder Zuzügen, sehr selten auch aufgrund von Todesfällen.

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