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Fairen Konsum fördern

  • Barbara Darani
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Biogemüse, Wäsche aus fair produzierter Baumwolle, Elektrovelos oder Energie sparende Häuser: die Nachfrage nach grün und fair produzierten Gütern legt seit einigen Jahren massiv zu. Konsumentinnen und Konsumenten haben erkannt, dass sie mit ihren Kaufentscheiden Einfluss auf die grossen Umwelt- und Gesellschaftsprobleme wie Klimawandel, Wasserknappheit, Hunger und Armut nehmen können.

Diese Entwicklung ist erfreulich. Aus Sicht von Praktischer Umweltschutz Schweiz Pusch sollte der grüne und faire Konsum gezielt dort gefördert werden, wo der grösste Nutzen zu erwarten ist. Den stärksten Einfluss auf die persönliche Umweltbilanz haben Massnahmen wie Gebäude isolieren und Raumtemperatur senken, energieeffiziente Haushaltgeräte einsetzen, den öffentlichen Verkehr nutzen, mit der Bahn statt mit dem Flugzeug verreisen, langlebige Konsumgüter wählen und den Fleischkonsum reduzieren. Für die Verbesserung der sozialen Bedingungen in Entwicklungs- und Schwellenländern braucht es in erster Linie verlässliche Handelsstrukturen und Planungssicherheit für die Produzenten wie auch für die Abnehmer.

Die Umstellung von konventionell auf grün und fair hergestellte Güter allein wird jedoch langfristig nicht ausreichen, um das prognostizierte Wachstum der Wirtschaft und den damit einhergehenden Energie- und Ressourcenverbrauch zu kompensieren. Gefragt sind deshalb Wirtschaftsmodelle, welche die begrenzte Verfügbarkeit der natürlichen Ressourcen respektieren und die auch ohne stetiges Wachstum funktionieren.

Leitartikel „Thema Umwelt“
Pusch

1 Kommentar

  • Lisa Marie

    Das ist ja wirklich von großer Bedeutung! Man muss alles Nötiges tun,um gegen die Verschmutzung der Umwelt zu kämpfen!

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