ETH erntet Gentech-Weizen

  • Redaktion Naturschutz
  • -

Der ETH-Feldversuch mit Gentech-Weizen in Lindau ist am 14. Juli beendet worden. Die Pflanzen- und Bodenproben werden nun im Labor untersucht. Erste Erkenntnisse werden Ende 2004 erwartet. Der Boden des acht Quadratmeter grossen Versuchsfeldes werde nun nach den Vorschriften des Bundesamtes für Umwelt, Wald und Landschaft (BUWAL) sterilisiert, teilte die ETH Zürich gegenüber der Nachrichtenagentur SDA mit. Das gesamte Pflanzenmaterial werde ebenfalls sachgemäss entsorgt. Die ETH Zürich äusserte sich erleichtert darüber, dass grössere Störaktionen und Sabotageakte durch Gegner trotz den zahlreichen Protesten ausgeblieben seien. Vor allem die Umweltorganisation Greenpeace verurteilte das Projekt, weil sie der Meinung war, dass die ETH Zürich die Bedenken der AnwohnerInnen, Bauern-, Konsumenten- und Umweltorganisationen nicht genug ernst genommen habe. Die ETH ihrerseits wies darauf hin, dass das Experiment in Lindau der Grundlagen- und Biosicherheitsforschung diene und lediglich die Resistenz von Weizen gegen Brandpilze untersuchen werde.

Links zum Beitrag
Medienmitteilung Greenpeace

Beitrag kommentieren