Auch der Buntspecht – der Vogel des Jahres – hat den Siedlungsraum erobert. | © Peter Koch
Auch der Buntspecht – der Vogel des Jahres – hat den Siedlungsraum erobert. | © Peter Koch

Erste Resultate der Gartenvogel-Zählung

  • Amanda Buol
  • 1

Vergangenes Wochenende führte BirdLife Schweiz zum dritten Mal die „Stunde der Gartenvögel“ durch. Dafür wurde die Bevölkerung aufgerufen, die Vögel im Garten zu zählen. Erste Meldungen sind bereits ausgewertet und es zeigt sich, dass in naturnah gestalteten Gärten am meisten Vögel vorkommen.

Die Schweizer Bevölkerung wurde vergangenes Wochenende von BirdLife Schweiz aufgerufen, eine Stunde im Garten und öffentlichen Parks alle Vögel zu bestimmen, zählen und die Beobachtungen zu melden. Bisher sind 519 Meldungen eingegangen. Diese sind bereits ausgewertet und es konnte bereits daraus abgeleitet werden, dass besonders naturnah gestaltete Gärten eine grosse Vielfalt der Vogelarten beherbergt. Einen positiven Einfluss haben beispielsweise einheimische Bäume und Sträucher im Garten, folgert BirdLife Schweiz.

Nach den bisher eingegangenen Meldungen wurden 113 verschiedene Arten und 19’071 Individuen beobachtet. Im Gegensatz zu naturnahen Gärten, wo bis zu 33 Arten beobachtet wurden, traf man im Schnitt 8,6 Arten in weniger naturnahen Gärten an.

Am häufigsten beobachtete man die Amsel in Gärten, 91 Prozent. Kohlmeisen und Haussperling folgen auf den Plätzen zwei und drei. Vom Haussperling wurden am meisten Individuen gezählt, gefolgt von Mauersegler und Amsel. Auch seltene Vögel wurden in den Gärten angetroffen, wie beispielsweise Goldammer, Sperber oder Wendehals.

1 Kommentar

  • Ferdi Projer

    Wenn ich in Bonaduz in Gärten schaue sehe ich zu 90 % Tuja-und Buchsbaum Hecken und dazu Rasenflächen. Einige wenige die an die Natur denken pflanzen Wildsträucher und Nieder- oder Halbstamm-Obstbäume. Aufklärung auf breiter Basis ist dringend nötig!

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