Entscheidung gegen den Wolf

  • Dominique Haiden
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wolf geheul mondDie Gruppe Wolf Schweiz GWS bedauert die heute vom Ständerat getroffenen Entscheidungen, namentlich die Überweisung der drei Motionen zur Schwächung des Wolfsschutzes. Die Zurückdrängung des Wolfes, mit rund 10 Exemplaren eine in der Schweiz nach wie vor seltene und gefährdete Tierart, ist damit eine Tatsache. Zugunsten der hoch subventionierten Schafhaltung und der Jagd soll die international streng geschützte Art weichen.

Mit der Überweisung der drei Motionen wird der Wolf in der Schweiz erneut in seinem Überleben gefährdet. Die Wolfspopulation in den Alpen gilt nach wie vor als gefährdet, in der Schweiz leben gar nur Ausläufer dieser kleinen Population. Damit kann keineswegs von einem gesicherten bestand gesprochen werden, der reguliert werden müsste.

Dass nun Wölfe auf Druck der Schaf- und Jagdlobby noch schneller abgeschossen werden sollen, ist deshalb völlig unverständlich. Denn die wildlebenden Huftiere sind in der Schweiz sehr häufig und nicht ansatzweise in ihrem Bestand gefährdet, weder durch die Jagd, noch durch den Wolf. Die Schafhaltung überlebt nur noch dank Subventionen. Diese werden vorallem im urbanen Raum generiert wo der Wolf explizit begrüsst wird. Dass nun die Zwangsabgaben der Wolfsbefürworter dafür verwendet werden die Anwesenheit des Wolfes zur verhindern ist für die GWS unverständlich. Es ist zu befürchten, dass das den Stadt-Land-Konflikt noch verschärfen wird. Damit ist dem ländlichen Raum und auch der Schafhaltung am wenigsten geholfen.

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Gruppe Wolf Schweiz GWS

2 Kommentare

  • Yvonne Hänni

    Als ehemalige Besitzerin von ein Kuvazc, ungarische Herdenschutzhund, bin ich überzeugt dass mit den Ausbildung von Hirten (Naturverbundene Arbeitslosen z.B.)und Hünde sehr viel erreicht werden konnte. Leute sind aber gewohnt zu herrschen und nicht sichanzupassen!

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  • Kurt Schneeberger

    Ein sehr bedauerlicher und nicht nachvollziehbarer Entscheid! Aber die Bauern- und Jagd-Lobby hat sich einmal mehr durchgesetzt.

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