Energieförderungprogramme zeigen Wirkung

  • Nora Kieselbach
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Wie das Bundesamt für Energie BFE gestern mitteilte, zeigen die kantonalen Energieförderprogramme weiterhin hohe Wirkung. Mit insgesamt 131 Millionen Franken ausgezahlten Förderbeiträgen konnte 2011 wiederum wesentlich zur Erreichung der Energie- und CO2-Ziele des Bundes beigetragen werden. Die Schwerpunkte umfassen dabei erneuerbare Energien, Abwärmenutzung und Gebäudetechnik; dies in Ergänzung zum Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen, bei dem die Verbesserung der Gebäudehülle im Zentrum steht.

2011 führten alle 26 Kantone Förderprogramme für Energieeffizienz in Gebäuden, erneuerbare Energien, Abwärmenutzung und Gebäudetechnik durch. Die Studie Wirkungsanalyse kantonaler Förderprogramme (pdf) bescheinigt den kantonalen Förderprogrammen eine hohe Wirkung und einen guten Leistungsausweis:

  • 2011 zahlten die Kantone im Rahmen ihrer Förderprogramme 131 Mio. CHF (inklusive Globalbeiträge des Bundes) aus. Die Auszahlungen gingen gegenüber 2010 leicht zurück (-11%), lagen aber im Vergleich zu den Jahren davor immer noch auf hohem Niveau.
  • Die energetische Wirkung beträgt 11’000 Millionen Kilowattstunden (kWh) bezogen auf die ganze Lebensdauer der Massnahmen (2010: rund 11’800 Millionen kWh).
  • Die Reduktion des CO2-Ausstosses betrug 2,14 Millionen Tonnen CO2 bezogen auf die ganze Lebensdauer der Massnahmen (2010: 2,27 Millionen Tonnen CO2).
  • Die Wirkung pro ausbezahltem Förderfranken für direkte Massnahmen stieg gegenüber dem Vorjahr leicht an (2011: 92 kWh/CHF, 17,9 kg CO2/CHF; 2010: 89 kWh/CHF, 17,0 kg CO2/CHF.
  • Es wurden 490 Millionen Franken an energetischen Investitionen ausgelöst (2010: 560 Millionen Franken).
  • Die Beschäftigungswirkung betrug 2’570 Personenjahre (2010: 2’460 Personenjahre).

 

Wesentliche Anteile der direkten Fördermittel flossen in die Förderung von MINERGIE-Bauten, Sonnenkollektoren, automatischen Holzfeuerungen, Wärmepumpen und Photovoltaik-Anlagen sowie in die Gesamtsanierung von Bauten.

Das Bundesamt für Energie und die Konferenz kantonaler Energiedirektoren veröffentlichte zudem noch eine weitere Studie zum Stand der Energiepolitik in den Kantonen 2012 (pdf).

Weitere Informationen

Bundesamt für Energie BFE

Bild: Passivhaus Institut [CC-BY-SA-3.0] via Wikimedia Commons

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