kostenstudie energiewende

Energiewende rentabler als Nicht-Wende

  • Eliane Küpfer
  • -

Die Energiewende ist ein Generationenprojekt. Die Schweizerische Energie-Stiftung SES hat sich der Kostenfrage angenommen,  weil diese korrekterweise zentral ist für unsere künftige Energieversorgung. Die neue Studie „Kosten der (Nicht-) Energiewende“ zeigt: Eine zügig umgesetzte Energiewende ist spätestens ab 2040 kostengünstiger als die Nicht-Wende. Bei einem Szenario „hohe Preise fossiler Energien“ sogar bereits ab 2020.

Die SES-Studie geht der Frage nach, unter welchen Rahmenbedingungen eine konsequente Energiewende wie viel kostet und wie sich der Kostenvergleich mit der Nicht-Wende darstellt. Sie untersucht in Anlehnung an die Szenarien des Bundes „Weiter wie bisher“ und „Neue Energiepolitik“ den Zeitraum bis 2050 und berechnet zwei Kostenszenarien.

Ein positiver Nebeneffekt der Energiewende ist auch, dass sie die Schweiz unabhängiger vom Ausland macht, denn sie führt zu Einsparungen im Importbereich. Die Energiewende reduziert die Importkosten für Energieträger bis 2050 von 40 auf 16 Prozent. Das bedeutet jährlich mindestens 7 Mrd. CHF weniger Geldabfluss im Jahr 2050. Ein Teil davon wird eingespart, ein Teil fällt als Investitionen im Inland an und bringt grosse Wertschöpfungs- und Arbeitsplatzpotenziale mit sich. Daher fordert die SES aus energiepolitischer, versorgungstechnischer und volkswirtschaftlicher Sicht eine sofortige Energiewende.

Kurzfassung der Studie

Weitere Informationen

Beitrag kommentieren