Bundesrat verabschiedet Cleantech-Masterplan

  • Redaktion Naturschutz
  • -

Der Bundesrat hat am 16. September  den „Masterplan Cleantech“ zur Kenntnis genommen und in dessen Rahmen verschiedene Massnahmen beschlossen.

Als ersten Schwerpunkt hat der Bundesrat Massnahmen im Bildungs- und Forschungsbereich beschlossen, wie beispielsweise die Optimierung des Wissens- und Technologietransfers zwischen Hochschulen und Unternehmen. Zweitens will er „Analysen für weitere Entscheidungen durchführen“. Geplant sind die Erstellung eines Inventars innovationshemmender Regulierungen und die Ausweitung der Recyclingpflicht auf eine breitere Palette von  Produkten. Schliesslich werden die Verantwortlichen im Beschaffungswesen beauftragt, die Möglichkeiten für den Einsatz ressourceneffizienter Technologien, Produkte, Dienst- und Bauleistungen sowie erneuerbarer Energien aktiv zu nutzen.

Ausgangspunkt und Motivation der bundesrätlichen Strategie sei die Erkenntnis, dass Cleantech ein wichtiger Wachstumsmarkt der Zukunft sei, schreibt der Bund. „Ziel ist, die Schweizer Wirtschaft im globalen Wachstumsmarkt der ressourceneffizienten Produkte, Dienstleistungen und erneuerbaren Energien bis 2020 optimal zu positionieren.“ Der Masterplan Cleantech ist ein Koordinations- und Kommunikationsinstrument über Behörden- und Institutionsgrenzen hinweg. Er enthält auch über 20 Empfehlungen an die Kantone, Wirtschaft und Wissenschaft. Damit erhalten letztere die nötige Orientierung, wie sie die Ziele der bundesrätlichen Strategie unterstützen können.
Der Bundesrat hat das EVD und das UVEK mit der Koordination der Umsetzung der Strategie des Bundes und des Masterplans Cleantech beauftragt. Hierzu wird eine Arbeitsgruppe aus den beteiligten Bundesstellen und den Kantonen gebildet. Um den Dialog mit den Städten, der Wirtschaft und der Wissenschaft zu führen, wird ein Cleantech Advisory Board eingesetzt.

Weitere Infos und Masterplan

Beitrag kommentieren