© Steffi Reichert [CC-BY-SA-3.0], via flickr
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Einsprache gegen Verbot der Mahnwache vor dem ENSI

  • Kathrin Ruprecht
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Gegen das Verbot der Mahnwache vor der ENSI sind mehrere hundert Einsprachen eingegangen. Das Verbot verletze die Versammlungs- und Meinungsfreiheit.

Seit der Nuklear-Katastophe von Fukushima 2011 stehen die Initianten der Anti-Atom-Mahnwache jeden Montag bis Donnerstag ab 17 Uhr vor dem ENSI. Als „gutes Gewissen“ des ENSI stehen jeden Abend einige Aktivisten vor dem Gebäude, friedlich und zu Diskussionen bereit, um gegen das nahegelegene Uralt-AKW Beznau zu demonstrieren.

Nun hat die Besitzerin der Liegenschaft die Mahnwache zu verboten, was einen Sturm von Entrüstung ausgelöst hat. Gestern konnte Greenpeace Schweiz 500 Einsprachen dem Bezirksgericht Brugg überreichen. Dazu kommen weitere Einsprachen überreicht vom Organisation der Mahnwache, Heini Glauser. Die Einsprachen werden nun vom Bezirksgericht geprüft.

Am 11. März 2015 jährt sich die Atom-Katastrophe von Fukushima zum vierten Mal. An diesem Tag findet die 800. Mahnwache vor dem ENSI statt. Dabei soll ein besonders starkes Zeichen gegen die Atomkraft gesetzt werden. Die Organisatoren freuen sich deshalb über eine rege Beteiligung.

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