WWF Heissluftballon

Einigung um Schwarzes Buch

  • Nora Kieselbach
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Vor knapp zwei Wochen wurde bekannt, dass der WWF und Journalist Wilfried Huismann eine aussergerichtliche Einigung in Sachen „Schwarzbuch WWF“ erzielen konnten – dies schreibt Klimaretter.info. Demnach müssen 21 Passagen des Buches überarbeitet oder gestrichen werden. Die Aussage, dass der WWF zu stark mit Firmen kooperiert, die für Umweltzerstörungen verantwortlich sind, bleibt aber bestehen, wie auch der WWF einräumte.

Marco Vollmar, Mitglied der Geschäftsleitung des WWF Deutschland: „Der Autor formuliert nicht ausgewogen, sondern neigt zu Polemik und Übertreibungen, aber wir werden das als Meinungsäusserungen hinnehmen.“ Der jetzigen Einigung war eine Klage des WWF vor dem Landgericht Köln vorausgegangen. Hier die ausführliche Stellungnahme des WWF.

Der Bremer Journalist und Buchautor Wilfried Huismann hatte in seinem Buch „Schwarzbuch WWF“ insbesondere die Nähe und auch Abhängigkeit des WWF von Grossunternehmen (wie beispielsweise Monsanto oder Palmölproduzenten) kritisiert, die selbst die Natur zerstören und indigene Völker vertreiben.

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Bild: José Cruz/ABr  [CC-BY-3.0-br] via Wikimedia Commons

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