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Eine bessere Nutzung der Ressourcen ist notwendig

  • Monika Jung
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coverDie aktuellen Ergebnisse des Berichts über den Umweltzustand in Europa „Die Umwelt in Europa – Zustand und Ausblick 2010“der Europäischen Umweltagentur (EUA) gelten auch für die Schweiz. Mit dem wachsenden Bedarf an natürlichen Ressourcen steigt der Druck auf unser Naturkapital: Biodiversität, Boden, Luft und Wasser. Eine effizientere Ressourcennutzung durch eine grüne Wirtschaft ist unerlässlich, um unsere Umwelt zu verbessern und unsere Wirtschaft zu stärken.

Der Bericht zieht eine durchzogene Bilanz über den Umweltzustand in Europa. Hauptgrund für die Verschlechterung unserer natürlichen Umwelt bleibt die zunehmende Beanspruchung der natürlichen Ressourcen für Güterproduktion und Konsum. Als Fortschritte verzeichnet die EUA die Verminderung der Treibhausgase um 17% gegenüber 1990 (bis 2009) und die Ausweitung von Natura 2000, einem Netz von Schutzgebieten, das mittlerweile rund 18% der EU-Landfläche abdeckt. Die Schweiz hinkt in diesen Bereichen hintennach. Gemäss den jüngsten Perspektiven des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) ist damit zu rechnen, dass sie ihr Ziel einer Reduktion der Treibhausgasemissionen um 8% bis 2012 nicht erreichen wird. Zudem entsprechen die durch die Bundesgesetzgebung geschützten Gebiete nur etwas mehr als 6% der Fläche der Schweiz. Hingegen kann unser Land gute Ergebnisse beim Abfallrecycling und Gewässerschutz vorweisen.

In der EU wie auch in der Schweiz lässt sich die Umweltqualität nur durch einen angemesseneren Umgang mit den natürlichen Ressourcen verbessern. Der Bundesrat sprach sich für eine grüne Wirtschaft aus, indem er den Schwerpunkt auf die Entwicklung sauberer Technologien und die effiziente Nutzung der Ressourcen legte mit dem Ziel den Ressourcenverbrauch auf ein umweltverträgliches Mass zu verringern und gleichzeitig den Werkplatz Schweiz zu stärken.

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