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Ein Zeichen gegen Ölbohrungen

  • Nicole Wabersky
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Als Zeichen gegen die Bestrebungen der Ölkonzerne, Öl in der Arktis zu fördern, hat Greenpeace eine neue Aktion lanciert. Am Rohstoffgipfel „Global Commodities Summit“ in Lausanne wurde den Teilnehmenden je ein Eisbär aus Schokolade überreicht. Verendet im Öl steht das Tier als deutliches Symbol gegen die Zerstörung der Arktis und des dortigen Ökosystems.

Nicht nur die Ölkonzerne, sondern auch die Investoren und Geschäftspartner tragen laut Greenpeace eine Mitverantwortung an der Zerstörung des einzigartigen Ökosystems, sollte dort Öl gefördert werden. Noch heute sind die Folgen durch den Unfall der Exxon Valdez vor 25 Jahren sichtbar.

Bedingungen wie die vorherrschenden tiefen Temperaturen erschweren die Ölförderung in der Arktis. Auch sind die Konzerne diesen Bedingungen wie Greenpeace an Hand von Shell und Gazprom zeigt nicht gewachsen. Neben der Verwendung veralteter Technik werden Bohrungen abgebrochen und verschoben.

Diese Greenpeace-Aktion lief unter dem Motto «Arctic oil harms your business». Neben Ölkonzernen soll auch den Schweizer Geschäftspartnern verdeutlicht werden, dass Ölbohrungen in der Arktis das  fragile Ökosystem zerstören.

Artikel bei Greenpeace Schweiz

Bild: Gore Lamar, U.S. Fish and Wildlife Service [Public domain], via Wikimedia Commons

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