Ein gutes Jahr

  • Stefanie Pfefferli
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Der WWF Schweiz kann laut seiner aktuellen Medienmitteilung auf ein gutes Jahr zurückblicken. Er feierte sein 50. Jubiläum, erzielte wichtige Erfolge im Umweltbereich und auch der Ertrag liegt mit 42,6 Millionen Franken auf hohem Niveau.

Sowohl national wie international hat der WWF Schweiz erneut viel bewegt. Beispiel Wald: Im Rahmen seines Programms für eine umweltgerechte Rattan-Produktion konnte in Laos der weltweit erste Rattan-Wald mit dem FSC-Label zertifiziert werden. Beispiel Artenschutz: Damit es den Kaukasischen Leoparden auch noch in Zukunft gibt, hat der WWF sich in Armenien dafür eingesetzt, dass 35 Prozent der Provinz Sjunik neu unter Schutz stehen. Beispiel Klima und Energie: Dank WWF-Unterstützung können jetzt über zwei Milliarden Menschen auf der Online-Plattform „Topten“ leicht herausfinden, welches die effizientesten Elektrogeräte in ihren Ländern sind – neu auch in Amerika und China. Beispiel Jugend: Anlässlich seines 50. Geburtstages verdoppelte der WWF sein Lagerangebot und ermöglichte so mehr als 2000 Kindern und Jugendlichen bleibende Erlebnisse in der Natur.

Auch bezüglich Unterstützende und Ertrag gibt es Erfreuliches zu berichten: 260‘000 Supporter unterstützen die Arbeit des WWF, und im aktuellen Geschäftsjahr liegt der Ertrag bei 42,6 Millionen Franken. Damit ist der WWF weiterhin die grösste Schweizer Umweltorganisation. Zwar wurde der ausserordentlich hohe Ertrag des Vorjahrs, damals verursacht durch verschiedene grosse Einzelspenden und Legate, erwartungsgemäss nicht mehr erreicht. Das Niveau des vorletzten Jahres wurde jedoch übertroffen. Dank dem Ertragswachstum der letzten Jahre konnte der WWF im aktuellen Geschäftsjahr vier Millionen Franken mehr in Umweltprojekte investieren. „Nur dank der Unterstützung unzähliger Menschen kann der WWF seine wichtige Arbeit tun“, sagt Hans-Peter Fricker, Geschäftsführer des WWF Schweiz. Der WWF finanziert seine Arbeit zu 98 Prozent aus privaten Quellen.

Trotz schönen Erfolgen und vielen Jubiläumsaktivitäten bleibt für den WWF auch in den nächsten Jahren viel zu tun. Hans-Peter Fricker: „Im Zentrum stehen weiterhin der Erhalt der Biodiversität, ein sparsamer Umgang mit unseren Ressourcen und der Stopp der weltweiten Klimaerwärmung – denn wir haben nur einen Planeten.“

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Bild: WWF

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