Ein Chip für Junglachse im Rhein

  • Redaktion Naturschutz
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Im Rahmen eines seit 1983 andauernden internationalen Wiederansiedlungsprojekts für den Lachs im Rhein sind seither Millionen von Jungtieren von den Anrainerstaaten ausgesetzt worden, doch nur wenige haben den Rückweg nachweislich geschafft. Allein in Basel werden jährlich über 50 000 Junglachse auf die Reise zum Atlantik geschickt. Erstmals werden nun 10 000 von ihnen mit einem mit blossem Auge kaum erkennbaren Chip auf der Nase versehen, der später eine Identifizierung ermöglicht. Die markierten Junglachse bleiben noch bis Anfang Oktober in einer Fischzuchtanlage in der Petite Camargue Alsacienne, dann werden sie in den Rheinzuflüssen Wiese, Birs und Ergolz ausgesetzt. Und eines Tages vielleicht, in drei oder vier Jahren, werden einige von ihnen zum Laichen zurückkehren.

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