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Eier vom Zweinutzungshuhn im Handel erhältlich

  • Nicole Wabersky
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So wie bekanntlich keine eierlegende Wollmilchsau existiert, gibt es heute in der Landwirtschaft auch keine Hühnerrasse, die viele grosse Eier legt und sich zugleich gut für die Fleischproduktion eignet. Coop möchte aber, dass wie früher die Hennen Eier und die Hähne Fleisch geben.

Mitte Januar hat Coop einen Praxisversuch mit 5ʼ000 Zweinutzungsküken begonnen – 2ʼ500 weiblichen und 2ʼ500 männlichen. Das Fleisch der Hähne kam Ende März als Naturaplan Bio-Poulets in den Verkauf.

«Die Poulets haben sich sehr grosser Beliebtheit erfreut und haben auch geschmacklich überzeugt», erklärt Roland Frefel, Leiter Frischprodukte von Coop. Nun geht der Pilotversuch in die zweite Phase und diese Woche kommen die ersten Eier der Zweinutzungshühner in Zürich und Umgebung in den Verkauf.

Die weiblichen Tiere werden seit Januar auf Schweizer Bio-Betrieben nach den strengen Standards der Knospe von Bio Suisse in Freilandhaltung gehalten. Sie leben in Ställen mit erhöhten Sitzgelegenheiten und eingestreutem Scharrraum, können tagsüber nach draussen in den Wintergarten oder auf die Weide und erhalten Bio-Futter.

Während des Praxisversuchs werden die Eier dieser Zweinutzungshühner in den grösseren Verkaufsstellen in Zürich und Umgebung verkauft. Laut Mitteilung von Coop wird, sobald die Resultate des Versuchs vorliegen,  über eine praxistaugliche Umsetzung entschieden und das Fleisch sowie die Eier vom Zweinutzungshuhn könnten fest ins Coop Sortiment aufgenommen werden.

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