© Tobias Van Der Elst, [CC-BY-SA-2.0], via Flickr
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Drei von vier Personen unterstützen Energiewende

  • Amanda Buol
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Die Schweizer Bevölkerung ist sehr umweltbewusst, wie die gerade veröffentlichte Univox-Umwelt-Studie 2015 von gfs-zürich und WWF Schweiz zeigt. Über drei Viertel der Befragten begrüssen die Energiewende und eine Mehrheit möchte Ölheizungen mit Übergangsfrist verbieten.

Die neue Ausgabe der langjährigen Univox-Umwelt-Studie von gfs-Zürich liefert das erste umfassende Bild des Schweizer Umweltbewusstseins seit den Wahlen. Sie untersucht die Einstellungen zu Klimaschutz und Energiewende, dem aktuell grössten laufenden Projekt in der Umweltpolitik. Die Energiewende wird auf hohem Niveau unterstützt. 77 Prozent schätzen sie Positiv ein und 57 Prozent halten sie für machbar, wie WWF Schweiz berichtet. Zwei Drittel der Studien-Teilnehmer wünschen sich mehr politischen Einsatz fürs Klima, wie etwa ein Verbot der Ölheizungen mit Übergangsfrist, und nur 15 Prozent sehen einen wirtschaftlichen Nachteil bei einer Energiewende.

Bei der Umfrage wird klar, dass Pestizide und andere Umweltgifte die grösste Umweltsorge der Bevölkerung ist, gefolgt von Atomkraftwerke, Gentechnik in der Landwirtschaft und Klimawandel. Bei den Befragten stossen die Massnahmen für den Umweltschutz mehrheitlich auf Zustimmung. Bei der Luftverschmutzung finde gar 81 Prozent, dass es zusätzliche Massnahmen bräuchte.

Die Umweltstudie mache deutlich, dass die Menschen mehr Umweltschutz und den Staat in der Pflicht sehen möchten, meint Thomas Vellacott, CEO WWF Schweiz. Da es sich um eine repräsentative Langzeitstudie handle, sind die Aussagen sehr zuverlässig und es zeigt sich, dass die Umweltanliegen eine auf hohem Niveau stabile Unterstützung geniesse.

Die ganze Studie finden Sie hier »

1 Kommentar

  • Gerber

    Es ist eine große Heuchelei mehr nicht. Vor allem gegen Landwirtschaft. Ausland einkaufen wo fast alles erlaubt ist. Hier für Sportplatz und Rassen wird gespritzt und gedüngt was das Zeug hält. Winterskipisten mit Nitrat erhalten. Schnee in Städte führen um eine langlaufpist zu machen. Und so weiter.

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