Die Natur inklusive uns profitiert von diesem JA @ Michael Scierski [CC-BY-SA-2.0], via flickr.com
Die Natur inklusive uns profitiert von diesem JA @ Michael Scierski [CC-BY-SA-2.0], via flickr.com

Die Schweiz hat JA gesagt!                      

  • Julia Hatzl
  • -

Die Umweltverbände BirdLife Schweiz, Greenpeace, Pro Natura und WWF Schweiz freuen sich über ein sehr deutliches JA zum Verfassungsartikel zur Ernährungssicherheit. Das ist ein klarer Auftrag der Schweizerinnen und Schweizer, die Landwirtschaft nachhaltiger und ökologischer zu gestalten. Es braucht gesetzliche Anpassungen, damit der Volkswille umgesetzt wird.

Das deutliche Ja zur Verfassungsergänzung über die Ernährungssicherheit ist ein Auftrag an die Politik, eine sichere, standortangepasste und ressourceneffiziente Lebensmittelproduktion in der Schweiz zu gewährleisten. «Das heisst: Die Schweizer Landwirtschaft muss ökologischer werden. Insbesondere müssen der Einsatz von Pestiziden verringert, die Biodiversität gefördert und der Schutz des Kulturlandes gewährleistet werden», fordert Pro Natura Zentralsekretär, Urs Leugger-Eggimann.

In folgenden Bereichen muss gemäss den Umweltverbänden das Landwirtschaftsgesetz angepasst werden, um den Zielen des neuen Verfassungsartikels zu genügen:

  • Regeln für eine standortangepasste Landwirtschaft, um die massiven Nährstoffüberschüsse zu reduzieren und den Rückgang der Biodiversität zu stoppen
  • Klare Bestimmungen zur Senkung der Belastung unserer Gewässer mit Pestiziden und Nährstoffen
    Griffige Massnahmen zum Schutz des Bodens, um die Überbauung und Erosion der Böden zu verhindern und so die Lebensmittelproduktion langfristig zu sichern
  • Die Umweltverbände zählen bei diesen wichtigen Bemühungen auch auf die Unterstützung vieler Bäuerinnen und Bauern, die sich täglich für eine ökologische Landwirtschaft einsetzen und damit eine sichere Ernährung auch in Zukunft ermöglichen.

Weitere Informationen und Hintergründe zur Ernährungssicherheit finden Sie in unserem Artikel.

Beitrag kommentieren